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Erstes Spiel, erster Sieg !

Erstes Spiel, erster Sieg !

von 28. März 2026

Spielbericht – Alte Herren der SG Glesien/Zwochau: Schön war’s nicht, erfolgreich schon 😄

Mit breiter Brust – schließlich hatte man das Duell der Vorsaison noch spektakulär mit 11:2 gewonnen – reiste die Spielgemeinschaft Glesien/Zwochau zum Auswärtsspiel bei Union 47 Zschernitz. Die Marschroute war klar: „Einfach da weitermachen, wo wir aufgehört haben.“ Dass das leichter gesagt als getan ist, sollte sich schnell zeigen.

Starker Beginn – auch wenn’s nicht jeder so sah
Das Spiel begann ordentlich, zumindest vom Ergebnis her. Von außen war das Ganze laut Freddy, besser bekannt als „Zwanzisch“, allerdings „phasenweise schwer anzusehen“ – was wir hiermit höflich als taktische Raffinesse verbuchen.

Die erste echte Torgefahr ließ nicht lange auf sich warten: Fertscher mit dem Ball auf Biedi, der am 16er einen Haken auspackte, als hätte er ihn noch aus besseren Zeiten im Schrank gefunden. Abschluss – flach ins kurze Eck – 1:0!

Wenn der Ball läuft, läuft’s
In der Folge zeigte die Spielgemeinschaft, dass sie es durchaus noch kann: Kurzpassspiel, Bewegung, Übersicht – zumindest in den Momenten, in denen niemand gerade eine Pause brauchte.

Das 2:0 fiel dann nach dem Motto „lang und effektiv“: Biedi mit einem weiten Ball von der Mittellinie auf den wohl schnellsten, agilsten und – nach eigener Aussage – fittesten Mann auf dem Platz: M. Münch. Der bringt das Ding scharf nach innen, wo Efe nur noch den Fuß hinhalten muss. Zack – drin!
Halbzeitstand: 2:0 für die Spielgemeinschaft.

2. Halbzeit – frische Kräfte, alte Probleme
Nach der Pause wurde munter durchgewechselt, frische Kräfte kamen rein – bei anderen gingen sie langsam aus. Trotzdem blieb die Spielgemeinschaft am Drücker.

Das 3:0 ließ nicht lange auf sich warten: Biedi erneut hellwach, schnappt sich einen Abpraller und legt überlegt quer auf Olli. Und man muss sagen: Zschernitz scheint ihm einfach zu liegen. Flach, platziert, keine Diskussion – 3:0!

Eichi hält – bis er nichts mehr halten konnte
Danach kam auch Union 47 besser ins Spiel und erarbeitete sich Chancen. Doch Eichi im Tor zeigte, dass er nicht nur wegen seiner Erfahrung da steht, wo er steht, und hielt seinen Kasten lange sauber.

Beim Anschlusstreffer zum 3:1 war dann aber auch er machtlos. Vielleicht genau der Weckruf, den es brauchte – denn plötzlich wurde wieder konzentrierter gespielt. Allerdings wurden beste Chancen liegen gelassen… vermutlich aus Respekt vor dem Gegner.

Fazit: Arbeitssieg mit Nachspielzeit (an der Theke)
Am Ende steht ein verdienter Sieg, auch wenn er nicht ganz so spektakulär ausfiel wie im Vorjahr. Aber: Drei Punkte sind drei Punkte – und das Bier danach schmeckte mindestens genauso gut wie beim 11:2.

Die Partie wurde im Anschluss noch ausführlich „analysiert“ – mit steigender Trefferquote in den Erzählungen.

Ausblick:
Nächsten Donnerstag steht das Heimspiel gegen Delitzsch 2025 an. Bis dahin heißt es: regenerieren, regenerieren… und regenerieren.