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Alte Herren –  Concordia Schenkenberg vs. Spielgemeinschaft Glesien/Zwochau 2:2 (1:1)

Alte Herren – Concordia Schenkenberg vs. Spielgemeinschaft Glesien/Zwochau 2:2 (1:1)

von 17. April 2026

Diese Woche waren wir in Schenkenberg zu Gast. Auf dem holprigen Geläuf – irgendwo zwischen Acker und Fußballplatz – entwickelte sich zunächst ein Spiel, das eher an Eierlauf als an gepflegten Kombinationsfußball erinnerte. Laufbereitschaft und Passgenauigkeit hatten wir vorsorglich zuhause gelassen. Den ersten Fehler der Hausherren nutzten wir dennoch eiskalt: Biedi erobert das runde Leder am Sechzehnereck, legt überlegt quer auf Fertscher – und der schiebt ebenso überlegt zum 1:0 ein. Fußball kann so einfach sein, wenn der Gegner mithilft.

In der Folge erspielte sich das Heimteam einige Chancen, und der Ausgleich ließ nicht lange auf sich warten. Nach einem Fernschuss wollte Glücki in bester Klaus-Augenthaler-Manier den Ball aus dem Tor treten. Leider versprang die Pille, und statt Heldentat gab es Netzrascheln – 1:1.

Danach passten wir uns den Platzverhältnissen an: holpriger Spielaufbau, leichtfertige Ballverluste und gefühlt nur noch „Langholz“. Kurz vor dem Seitenwechsel dann das Highlight: Ein kleines Wortgefecht zwischen Biedi und Kristian – beide wollten raus, so tief saß der Frust. Wechselbank-Atmosphäre deluxe.

Die Halbzeitpause nutzte unser Trainer, um uns daran zu erinnern, dass wir eigentlich Fußball spielen können. Und siehe da: In Durchgang zwei lief es besser. Fertscher schickt Biedi tief, der umkurvt seinen Gegenspieler, setzt einen Haken und schließt mit dem vermeintlich schwächeren Fuß ins lange Eck ab. Keine Chance für Matter-Chef Carsten Tolzmann, der sich anschließend vermutlich ein firmeneigenes Trostpflaster abholen musste. 2:1 für uns.

Der Gastgeber erhöhte danach den Druck und kam zu mehreren Torchancen, die zunächst allesamt ungenutzt blieben. Kurz vor Schluss dann doch noch der Ausgleich – begünstigt durch einen Fehler im Spielaufbau. Klassiker der Alten Herren: erst zittern, dann klingelt’s.

Am Ende eine leistungsgerechte Punkteteilung auf schwierigem Geläuf. Bester Mann erneut Mathias Münch – trotz Abwesenheit. Diese Konstanz muss man erst einmal bringen.

Nächste Woche ist Grün-Weiß Selben zu Gast an der Mühle. Bis dahin wird trainiert… oder zumindest darüber gesprochen.

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